Vorneweg möchten wir mit ein paar Vorurteilen aufräumen: kleine Wohnwagen sind nicht zwangsläufig günstiger als Familiencaravans und auch nicht so leicht, wie sie ausschauen. Preislich liegen Mini- und Kleinstwohnwagen zwischen 5.000,- und 20.000,- Euro und nur wenige Modelle haben eine zulässige Gesamtmasse von bis zu 750 kg. Für Camper mit neuem Führerschein, kleinen PKWs und Spritsparambitionen ist das Gewicht aber entscheidend. In diesem Artikel vergleichen wir die kleinen Caravans BASECAMP des britischen Herstellers SWIFT, den SHELTER der niederländischen Firma Kip Caravan, den kleinen T@B 320 RS  sowie den Sealander und den MINI K SPORT aus Tschechien.

Listenpreise Minicaravan, Quelle: camping-checklist.de
Listenpreise Minicaravan, Quelle: camping-checklist.de

T@B vers. SWIFT

BASECAMP von SWIFT, Quelle: camping-checklist.de
BASECAMP von SWIFT, Quelle: camping-checklist.de

Das kleinste T@B-Modell ist der T@B 320 RS mit einem Listenpreis von 9.970,- Euro und einer zulässigen Gesamtmasse von 750 kg. Der T@B besticht durch seinen deutlichen Teardrop-Look. Der britische Minicaravan SWIFT weist mit Backofen, einer Whale Heizung mit gleichzeitiger Warmwasseraufbereitung und einem soliden Bad, das neben der Toilette auch mit Dusche ausgestattet ist, eine üppigere Ausstattung auf. Dafür kostet der SWIFT auch doppelt so viel und ist mit max. 1.100 kg deutlich schwerer als der kleine T@B. Wer mehr Ausstattung und Komfort beim T@B haben möchte, der muss sich für den großen Bruder T@B L 400 TD entscheiden.

T@B L 400 TD MEXICAN SUNSET, Quelle: camping-checklist.de
T@B L 400 TD MEXICAN SUNSET, Quelle: camping-checklist.de
SHELTER OFFROAD, Quelle: camping-checklist.de
SHELTER OFFROAD, Quelle: camping-checklist.de

Kip SHELTER zum selber konfigurieren

Der Kip SHELTER liegt sowohl preislich (mit Sonderausstattung) als auch mit 900 kg vom Gewicht her zwischen den Caravans T@B und SWIFT. Auf der Webseite des Herstellers lässt sich der Kip Caravan in einem WYSIWYG-Editor selber konfigurieren.

Klicken zum Vergrößern, Quelle: camping-checklist.de
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Der Sealander wird in Kiel entwickelt und gefertigt. Das Fertigungsverfahren vereint Boots- und Karosseriebau. Für das Chassis und den Innenraum des schwimmenden Wohnwagens werden mit Glasfaser verstärkte Kunststoffmatten zu einer fugenlosen Form verschmolzen. Im Innenraum ist der Sealander hochwertig verarbeitet – aber von der Camping-Ausstattung eher spartanisch gehalten. Dafür ist der Caravan des Kieler Unternehmens mit 550 kg ein echtes Leichtgewicht.

Der Kleine aus Tschechien

Sealander im Wasser, Quelle: camping-checklist.de
Sealander im Wasser, Quelle: camping-checklist.de

Abschließend widmen wir uns dem MINI K SPORT aus Tschechien, der mit einem Leergewicht von nur 230 kg ins Rennen geht. Der Kleine hat mit dem MINI K FAMILY auch noch einen großen Bruder. Die Ausstattung des K SPORTs ist auf das Wesentliche reduziert. Der Mini-Caravan ist im Vergleich mit den anderen vorgestellten Modellen das leichteste und auch günstigste Exemplar.

camping-checklist.de: Der Vergleich der Kleinstwohnwagen zeigt die enorme Preisspanne sowie die deutlichen Unterschiede in der zulässigen Gesamtmasse und Sonderausstattung. Leicht bedeutet hierbei nicht immer günstig und teurer bedeutet auch nicht, dass die Wohnwagen besser ausgestattet sind. Man sollte daher genau prüfen, welche Anforderungen an die kleinen Wohnwagen gestellt werden. Beachten Sie auch die Bildergalerie mit der Gegenüberstellung der einzelnen Modelle am Ende des Artikels. Mehr zum Thema Kleinstwohnwagen finden Sie auf camping-checklist.de!

Gewinnspiel – Kommentieren und gewinnen

Verraten Sie uns bis zum 31.10.2016 per Kommentar zu diesem Artikel Ihre Meinung über kleine Wohnwagen. Als Gewinn warten 2 Exemplare des beliebten Fachbuchs von Peter Kurze und Josef Denzel aus dem Delius Klasing Verlag über die Anfänge der Minicaravans und deren Entwicklung in den 1950er und 1960er Jahren. Teilnahmebedingungen* siehe unten. Viel Erfolg! 😉

Wohnwagen der 50er- und 60er-Jahre: Die Welt ist mein Zuhause, Quelle: Screenshot
Wohnwagen der 50er- und 60er-Jahre: Die Welt ist mein Zuhause, Quelle: Screenshot

Blick ins Buch

wohnwagen-aus-den-50er-und-60er-jahren-rueckseite
Rückseite

*Gewinner werden per Zufallsgenerator ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinner werden zur Gewinnabwicklung kontaktiert. Das Gewinnspiel wird betrieben von camping-checklist.de.

3 Kommentare

  1. DANKE – Das Thema interessiert meine Frau und mich sehr!!! Wir können uns aber nicht entscheiden… Kleinbus oder kleiner Wohnwagen… Gruß aus der Eifel – werner

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