Frauenurlaub im großen Wohnmobil

Die Camping Checkliste

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Leo beim Indianerangriff, Quelle: Anita (Dethleffs)

Die Kids hatten Ferien, Katja und ich Urlaub, und wir ergatterten tatsächlich noch ein Reisemobil. Spontan entschlossen wir uns, alleine – ohne Männer – mit dem Reisemobil einen Kurztrip zu machen. In dieser Checkliste teile ich ein paar Tipps dazu, was wir bei der Vorbereitung unseres Kurzurlaubs im Wohnmobil beachtet haben. Außerdem haben wir für alle Interessierten unseren ausführlichen Reisebericht auf camping-checklist.de veröffentlicht.


Die Checkliste

Was muss ich alles mitnehmen?

Einweisung ins Fahrzeug

Wie finde ich den perfekten Campingplatz

Navi oder Karte?

Reisen mit Kind


Check 1: Was muss ich alles mitnehmen?

Ich finde eine Packliste immer sehr sinnvoll. Gerade wenn ich mit Kindern unterwegs bin. Dann hake ich nach und nach alles ab, was ich schon im Reisemobil verstaut habe. Ich habe mir meine persönliche Packliste nach diversen Vorlagen, die ich im Netz gefunden habe, erstellt und dann um persönliche Dinge, die uns wichtig sind, noch ergänzt.

Check 2: Einweisung ins Fahrzeug

Hier rate ich, dass alle, die mitfahren, bei der Einweisung ins Fahrzeug dabei sind. Denn mehrere Ohren hören einfach mehr. Katja und ich haben uns da ganz toll ergänzt. Was die eine nicht mehr so genau im Kopf hatte, wusste meist die andere noch. Das erste Mal Urlaub mit dem Reisemobil ist am aufregendsten. Aber wie bereits im Reisebericht geschildert, Camper sind ganz tolle Helfer. Da brauch man um keine Frage verlegen zu sein.

Urlaub mit dem Wohnmobil Checkliste
Leo, Sina, Mama und der Sommer, Quelle: Anita (Dethleffs)

Check 3: Wie finde ich den perfekten Campingplatz?

Das ist ehrlich gesagt, gar nicht so einfach. Das Internet gibt da viele Informationen, leider aber meiner Meinung nach oft zu viele. In Foren gibt es nun mal immer die obligatorischen Nörgler, die an allem etwas auszusetzen haben, und diejenigen Kommentare, die schon fast zu perfekt ist sind, um wahr zu sein. Eine gute Quelle sind immer Freunde und Bekannte, die schon selbst mal auf dem Platz waren. Es sollte einem halt klar sein, was man will. Wir haben nach familienfreundlichen Campingplätzen gesucht, die für schönes, aber auch schlechtes Wetter ein abwechslungsreiches Programm anbieten. Ein Pool war für uns ebenfalls wichtig, da unsere Kinder richtige Wasserratten sind. Zudem wollten wir auch einen Frischwasseranschluss und mindestens einen 10 Ampere Stromanschluss. Sonst wird das mit dem Wasserkocher und dem Elektrogrill nämlich nichts.

Der Campingpark Gitzenweilerhof, Quelle: Dethleffs
Der Campingpark Gitzenweilerhof, Quelle: Anita (Dethleffs)

Die Hygienestandards in Deutschland sind andere als z.B. in Italien. Deshalb sind für uns Badelatschen obligatorisch. Auch wenn wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz dahingegen noch nie Probleme hatten. In Italien gab es aber leider schon einige Campingplätze, auf denen der Gang in die Dusche mich einige Überwindung gekostet hat. Vor allem am späteren Abend, wenn das letzte Mal Reinigen schon mehrere Stunden her war.
Eine gute Quelle für die Campingplatzauswahl ist der ADAC. Dieser veröffentlicht jährlich die besten Campingplätze in Europa. Wer dort auf der Liste steht kann mit gutem Gewissen weiterempfohlen werden. Auch die großen Fachmagazine geben in ihren Newslettern immer wieder tolle Tipps für Campingplätze. Im Newsletter des Herstellers Dethleffs verraten Mitarbeiter ihre Geheimtipps, jedes Mal zu einem anderen Thema.

Check 4: Navi oder Karte?

Also, ich habe gelernt, mich nicht allein auf ein Navigationsgerät zu verlassen. Wenn ich irgendwo hinfahre, dann drucke ich mir die Strecke, vor allem rund um den Zielort, immer noch zusätzlich aus. Meist suche ich bei den üblichen Anbietern, wie google maps etc., die beste und bequemste Route für Reisemobile aus. So bin ich vor Überraschungen, die mir bei diversen Navis schon passiert sind, gefeit. Ist man mit mehreren Leuten unterwegs, ist das mit dem Kartenlesen auch kein Problem. Ansonsten frage ich immer nach dem Weg. Das sollen ja Männer anscheinend nicht so gerne machen.

Check 5: Reisen mit Kind

Planen Sie Pausen ein, am besten an Orten, wo die Kinder auch mal rumtoben können. Anfangs ist die Fahrt noch aufregend, aber die Frage „Wann sind wir endlich da?“ kommt – und zwar immer! Ich packe auch immer noch kleine Snacks für die Fahrt ein. Im Notfall einen Lolli und im worst case gibt es einen portablen DVD-Player. Seit wir mal längere Zeit im Stau standen und die Stimmung im Fahrzeug immer schlechter wurde, habe ich den dabei. Das ist dann das Highlight und kann Sie über längere Durststrecken retten. Bücher eignen sich wirklich nur, wenn Sie auch stehen. Wir hatten da deswegen schon mal ein größeres Malheur, weil es unserer Sina plötzlich sehr schlecht wurde.

Mein Fazit

Mit einer individuell zusammengestellten Packliste ist man vor dem Urlaub im Wohnmobil immer gut beraten. Bei der Einweisung in ein neues Fahrzeug sollten immer alle Mitreisenden dabei sein und gut aufpassen. Den perfekten Campingplatz findet man durch persönliche Empfehlungen oder über den ADAC – vor der Auswahl sollte man aber seine Anforderungen klar abstecken. Für die Routenplanung empfehle ich die Kombination aus Karte und Navi. Für das reibungslose Reisen mit Kindern ist eine gute Etappenplanung mit abwechslungsreichen Pausen wichtig.

Autorin: Anita, Mitarbeiterin von Dethleffs

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